Außerordentliche Hauptversammlung stimmt Milliarden-Transaktion nahezu einstimmig zu: DEUTZ wird durch Erwerb von FFG zu einem zentralen Akteur im Verteidigungsbereich

  • Aktionäre der DEUTZ AG stimmen Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage zu: DEUTZ kann FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft erwerben

  • Transformationskurs wird beschleunigt: hochprofitables Defense-Geschäft wird zu tragender Säule

  • Freigabe des FFG-Erwerbs durch das Bundeskartellamt bereits erteilt

Köln, den 24. August 2026 – Die Aktionäre der DEUTZ AG haben auf der heutigen außerordentlichen Hauptversammlung einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage zugestimmt. Über diese soll der Anfang Juli 2026 vereinbarte und inzwischen vom Bundeskartellamt freigegebene Erwerb der FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft mbH teilfinanziert werden. Mit einer Zustimmungsquote von 99,7 % haben die Aktionäre sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sie klar hinter dem FFG-Erwerb und der damit verbundenen strategischen Transformation von DEUTZ stehen: vom Motorenhersteller hin zu einem breit aufgestellten und resilienten Industrieunternehmen. 

DEUTZ CEO Dr. Sebastian Schulte: „Mit FFG wird DEUTZ zu einem zentralen Akteur im Verteidigungsbereich. Das ist ein Meilenstein auf unserer Transformation zu einem breit aufgestellten Industrieunternehmen mit Lösungen für Energie, Mobilität, Verteidigung und einem starken Servicegeschäft. Die hohe Zustimmung der Aktionäre ist ein starkes Signal für die Fortsetzung unserer Strategie. Und für die Zukunftsfähigkeit von DEUTZ.“

FFG wird künftig den Kern des DEUTZ-Defense-Geschäfts bilden, wobei alle Geschäftsbereiche von Synergien und neuen Marktzugängen profitieren werden. Das Flensburger Unternehmen zählt zu den führenden europäischen Anbietern militärischer Land- und Spezialfahrzeuge, ist einer der wichtigsten Partner der Bundeswehr im Bereich Wartung und Instandhaltung sowie Lieferant für Streitkräfte in mehr als 15 Nationen. 
Mit über 1.100 Mitarbeitenden an neun Standorten produziert, wartet und modernisiert FFG militärische Rad- und Kettenfahrzeuge. Dazu zählen Berge- und Schützenpanzer, Mannschaftstransporter oder Spezialfahrzeuge. FFG entwickelt zudem eigene Plattformen und ist Fertigungspartner in multinationalen Rüstungsprogrammen der NATO. 2025 hat FFG einen Umsatz von rund 760 Mio. € erwirtschaftet und ist seit 2023 um rund 50 % pro Jahr gewachsen; der Auftragsbestand liegt bei über 1,9 Mrd. €. Die Transaktion beschleunigt das profitable Wachstum des DEUTZ-Konzerns deutlich und trägt maßgeblich dazu bei, dass DEUTZ sein strategisches Umsatz- und Margenziel für 2030 von 4 Mrd. € bzw. 10 % deutlich früher erreichen wird. Allein FFG soll im nächsten Jahr einen Umsatz von deutlich über 1 Mrd. € erwirtschaften – bei einer Marge von über 20 %. 

Dr. Dietmar Voggenreiter, Aufsichtsratsvorsitzender der DEUTZ AG, sagt: „Ich freue mich über den klaren Rückhalt unserer Aktionäre für diese wertschaffende Transaktion. Mit ihrem heutigen Votum haben sie den Weg für den größten Zukauf in der bisherigen Unternehmensgeschichte bereitet und damit die Grundlage für weiteres profitables Wachstum geschaffen. Der Vorstand hat diese Transaktion mit großer Überzeugung und Weitsicht vorangetrieben. Der Aufsichtsrat unterstützt diesen strategischen Schritt aus voller Überzeugung und wird den Vorstand auch bei der Umsetzung der Transaktion eng und vertrauensvoll begleiten.“ 

Das Closing der Transaktion wird nach Erteilung noch ausstehender Freigaben Ende 2026 bis Anfang 2027 erwartet. Daran anschließend wird die beschlossene Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage erfolgen, im Zuge derer die FFG-Eigentümerfamilien mit bis zu 29,9 % Ankeraktionär von DEUTZ werden. 

Detaillierte Informationen zur außerordentlichen Hauptversammlung sowie die Abstimmungsergebnisse zu den zwei Tagesordnungspunkten sind auf der DEUTZ-Website abrufbar: https://www.deutz.com/de/investor-relations/hauptversammlung/2026/.

Nächste Termine
5. November 2026: Quartalsmitteilung 1. bis 3. Quartal 2026


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