DEUTZ wächst und erzielt 2025 in schwierigem Marktumfeld eines der besten Ergebnisse der jüngeren Unternehmensgeschichte

  • Strategischer Umbau zahlt sich aus: Umsatz wächst 2025 um knapp 13 % auf 2,04 Mrd. €, Auftragseingang steigt um knapp 14 %
  • Gesteigerte Profitabilität durch neue Geschäfte und positive Effekte aus Kostenprogramm „Future Fit“: bereinigte Ergebnisrendite wie zuletzt prognostiziert bei 5,5 %
  • Neue Organisationsstruktur mit eigenständigen Business Units zur Erreichung der Ziele für 2030

Köln, den 26. März 2026 – DEUTZ, Anbieter innovativer und nachhaltiger Mobilitäts- und Energielösungen, hat im Geschäftsjahr 2025 trotz eines anhaltend schwachen Marktumfelds im klassischen Motorengeschäft deutliche Zuwächse bei Auftragseingang und Umsatz erzielt: Der Auftragseingang stieg um 13,7 % auf 2.077,7 Mio. €, der Umsatz um 12,7 % auf 2.043,8 Mio. €. Dabei profitierte DEUTZ von der breiteren Aufstellung durch die Umsetzung seiner Portfoliostrategie. Bei einem starken bereinigten Ergebnis von 112,3 Mio. € (2024: 76,7 Mio. €) lag die bereinigte EBIT-Rendite wie zuletzt prognostiziert bei 5,5 % (2024: 4,2 %). Neben den profitablen Zukäufen wirkten sich hierbei Einsparungen durch das Kostenprogramm „Future Fit“ positiv aus. So konnte die bereinigte Ergebnisrendite im Jahresverlauf von Quartal zu Quartal auf 6,8 % im Schlussquartal gesteigert werden und lag damit 3 Prozentpunkte über dem Vergleichs-niveau (Q4/2024: 3,8 %). 

„In einem anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfeld mit großen konjunkturellen Herausforderungen im Motorengeschäft haben wir eines der besten Ergebnisse der jüngeren Unternehmensgeschichte erzielt. Der konsequente strategische Konzernumbau zahlt sich aus. Gemeinsam mit 6.000 Mitarbeitenden bauen wir die nächste Version von DEUTZ: stärker, zukunftsfähig und nachhaltig erfolgreich“, sagt Konzernchef Dr. Sebastian Schulte. „Ziel ist es, den Umsatz bis 2030 auf 4 Mrd. € zu verdoppeln und dabei die bereinigte EBIT-Rendite auf 10 % zu steigern. Dazu setzen wir seit Anfang des Jahres auf fünf eigenständige Geschäftsbereiche.”

So wird DEUTZ seit Jahresbeginn anders geführt: Über fünf organisatorisch voneinander unabhängige Business Units trägt das Unternehmen den jeweils unterschiedlichen Anforderungen seiner Geschäfte Rechnung und stellt dabei sicher, dass Entscheidungen unternehmerischer und deutlich näher am Kunden getroffen werden können. 

Einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Mittelfristziele soll u. a. das Energy-Geschäft leisten. Durch den Anfang Februar abgeschlossenen Erwerb der Frerk Aggregatebau GmbH hat DEUTZ ein global skalierbares Portfolio im Bereich der dezentralen Energieversorgung geschaffen, seine Position im stark wachsenden Markt mit Notstromsystemen für Rechenzentren gestärkt und die Grundlage geschaffen, Synergien entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu heben. Darüber hinaus wird auch der Ausbau des Verteidigungsgeschäfts DEUTZ zunehmend resilienter machen und zum weiteren Wachstum beitragen. Mit der 2025 erfolgten Übernahme von SOBEK und der eingegangenen Partnerschaft mit ARX Robotics hat sich DEUTZ bereits erfolgreich als Systemanbieter im wachsenden Ökosystem unbemannter Verteidigungssysteme positioniert.

Im Rahmen seiner Strategie setzt DEUTZ neben Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz auch weiterhin auf gezielte M&A-Transaktionen bei gleichzeitiger Reduzierung der Strukturkosten: 

„Wir haben 2025 alle Maßnahmen unseres Kostenprogramms Future Fit in die Wege geleitet und über 25 Mio. € wurden bereits erfolgswirksam. Wir sind also auf einem sehr guten Weg, unsere Kostenbasis bis Jahresende wie geplant um deutlich über 50 Mio. € im Vergleich zu 2024 zu reduzieren“, sagt DEUTZ-CFO Oliver Neu. Mit Blick auf die Finanzlage des DEUTZ-Konzerns ergänzt er: „Den Kauf der SOBEK Group zur strategischen Verstärkung unseres Defense-Portfolios konnten wir über eine sehr erfolgreiche Kapitalerhöhung im September 2025 refinanzieren. Unsere Eigenkapitalquote lag zum Jahresende bei gut 50 %. Damit sind wir bestens aufgestellt, um auch weiterhin in anorganisches Wachstum investieren zu können.”

Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2025
Um die Aktionäre an der positiven Geschäftsentwicklung teilhaben zu lassen, werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 13. Mai 2026 vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2025 eine erhöhte Dividende von 0,18 € je Aktie (2024: 0,17 €) aus dem Bilanzgewinn auszuschütten.

Geschäftszahlen 2025 im Detail 
Der Auftragseingang des DEUTZ-Konzerns lag im Geschäftsjahr 2025 mit 2.077,7 Mio. € um 13,7 % über dem Vorjahresniveau. Zurückzuführen ist dieser deutliche Anstieg insbesondere auf die Erweiterung des Geschäftsportfolios im Zuge der 2025 erfolgten M&A-Transaktionen sowie der weiterhin sehr positiven Auftragsentwicklung der im Vorjahr eingegangenen Partnerschaften und erfolgten Übernahmen, die auch wesentlich zur Expansion des Servicegeschäfts beitrugen. 

Der Auftragsbestand summierte sich zum Jahresende 2025 auf 497,7 Mio. € (31. Dezember 2024: 463,9 Mio. €). 

Beim Umsatz erzielte DEUTZ ein deutliches Plus gegenüber 2024 von 12,7 % auf 2.043,8 Mio. €. Hierbei konnten konjunkturell bedingte Umsatzeinbußen insbesondere im Bereich der kompakten Dieselmotoren in der Hubraumklasse kleiner 4 Liter durch das Geschäft mit den größeren Industriemotoren aus der strategischen Partnerschaft mit Daimler Truck, die Expansion des Servicegeschäfts sowie den erfolgreichen Ausbau des DEUTZ-Energy-Geschäfts mehr als ausgeglichen werden. Zudem lieferten die Defense-Aktivitäten des Konzerns vor allem im vierten Quartal erste spürbare Umsatzbeiträge. 

Trotz negativer Skaleneffekte, die sich aus einer im Vergleich zum Vorjahr geringeren Motorenproduktion am Standort Köln ergeben haben, verbesserte sich das bereinigte Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) um 46,4 % auf 112,3 Mio. € (2024: 76,7 Mio. €). Zurückzuführen ist diese deutliche Steigerung auf den Ausbau der Vertriebs- und Serviceaktivitäten für Daimler-Truck-Industriemotoren, das Wachstum im Energy-Bereich durch die sehr positive Entwicklung von Blue Star Power Systems, die Ergebnisbeiträge der 2025 getätigten Unternehmenserwerbe, und, auf der Kostenseite, auf Einsparungen u. a. durch die Umsetzung des Future-Fit-Programms. Einhergehend mit dem Anstieg des bereinigten Ergebnisses verbesserte sich die bereinigte EBIT-Rendite auf 5,5 % (2024: 4,2 %). 

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich 2025 auf 143,4 Mio. € (2024: 110,4 Mio. €). Der deutliche Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert ist im Wesentlichen auf das höhere zahlungswirksame operative Ergebnis sowie geringere Steuerzahlungen zurückzuführen. 

Der Free Cashflow vor M&A verbesserte sich infolge des höheren Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit auf 44,2 Mio. € (2024: 30,0 Mio. €).

Prognose 2026 
Unter der Annahme, dass die bereits zu Jahresbeginn 2026 sichtbare leichte Erholung des Engines-Markt, und dabei vor allem der Baumaschinenbereich und die Landtechnik, weiter anhält, rechnet DEUTZ für das Geschäftsjahr 2026 mit einem Konzernumsatz zwischen 2,3 Mrd. € und 2,5 Mrd. €, einhergehend mit einer EBIT-Rendite vor Sondereffekten zwischen 6,5 % und 8,0 %. Unterstützt werden soll die Ergebnisentwicklung durch die abschließend zu realisierenden Einsparungen aus dem Future-Fit-Kostenprogramm, weiteren Effizienzmaßnahmen sowie geplanten Service-Akquisitionen im Rahmen der Strategieumsetzung. Der Free Cashflow vor eventuellen M&A-Ausgaben soll sich auf einen hohen zweistelligen Mio.-€-Betrag belaufen.

 

DEUTZ-KONZERN: ÜBERBLICK        
in Mio. €            
  

2025

 

2024

 

Veränderung

 

Q4 2025

 

Q4 2024

 

Veränderung

Auftragseingang 

    2.077,7

 

    1.827,1

 

 13,7 %

 

       573,2

 

       480,9

 

 19,2% 

Umsatz 

    2.043,8

 

    1.813,7

 

 12,7 %

 

       543,4

 

       507,8

 

 7,0 %

EBITDA (vor Sondereffekten) 

       208,0

 

       170,2

 

 22,2 %

 

         61,9

 

         44,6

 

 38,8 %

EBITDA-Rendite (vor Sondereffekten) 

 10,2 %

 

 9,4 %

 

+0,8 PP

 

 11,4 %

 

 8,8 %

 

+2,6 PP

EBITDA 

       169,6

 

       146,0

 

 16,2 %

 

         58,9

 

         37,7

 

 56,2 %

Bereinigtes Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) 

       112,3

 

         76,7

 

 46,4 %

 

         36,8

 

         19,4

 

 89,7 %

EBIT-Rendite (vor Sondereffekten) 

 5,5 %

 

 4,2 %

 

+1,3 PP

 

 6,8 %

 

 3,8 %

 

+3,0 PP

Sondereffekte 

        -38,4

 

        -34,8

 

 10,3 %

 

          -3,0

 

        -17,5

 

 -82,9% 

EBIT 

         73,9

 

         41,9

 

 76,4 %

 

         33,8

 

           1,9

 

 1.678,9% 

ROCE 

 8,3 %

 

 6,6 %

 

+1,7 PP

 

 

 

 

  
Free Cashflow 

      -119,5

 

      -153,1

 

 21,9 %

 

           7,7

 

         51,4

 

 -85,0 %

Free Cashflow (vor M&A)  

         44,2

 

         30,0

 

 47,3 %

 

         41,8

 

         58,6

 

 -28,7 %

Nettofinanzposition 

      -269,4

 

      -225,6

 

 -19,4 %

 

 

 

 

  
Working Capital 

       382,9

 

       383,0

 

 0,0 %

 

 

 

 

  
Working-Capital-Quote (Durchschnitt) 

 18,6 %

 

 22,2 %

 

-3,6 PP

 

 

 

 

  
Investitionen (nach Zuschüssen) 

         90,3

 

       100,2

 

 -9,9 %

 

         28,7

 

         38,2

 

 -24,9 %

davon Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen nach IFRS 16

 

         19,7

 

         26,0

 

 -24,2 %

 

           9,2

 

           9,8

 

 -6,1 %

F&E-Quote 

 4,2 %

 

 5,1 %

 

-0,9 PP

 

 

 

 

  
F&E-Ausgaben (nach Zuschüssen) 

         85,0

 

         93,4

 

 -9,0 %

 

         21,0

 

         23,3

 

 -9,9 %

Mitarbeiter (31. Dezember) 

       5.712

 

       5.228

 

 9,3 %

 

 

 

 

  

 

DEUTZ Engines & Services

 

 

 

 

        
             
in Mio. € 

 2025

 

 2024

 

Veränderung

 

Q4 2025

 

Q4 2024

 

Veränderung

Auftragseingang  

     1.896,6

 

     1.654,3

 

 14,6 %

 

        522,6

 

        441,9

 

 18,3 %

Umsatz 

     1.861,0

 

     1.723,6

 

 8,0 %

 

        492,4

 

        458,0

 

 7,5 %

Bereinigtes Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) 

        130,0

 

        103,2

 

 26,0% 

 

          40,1

 

          26,1

 

 53,6% 

EBIT-Rendite (vor Sondereffekten) 

 7,0  %

 

 6,0  %

 

+1,0 PP

 

 8,1  %

 

 5,7  %

 

+2,4 PP

 

DEUTZ Solutions            
             
in Mio. € 

 2025

 

 2024

 

Veränderung

 

Q4 2025

 

Q4 2024

 

Veränderung

Auftragseingang 

        181,1

 

        172,8

 

 4,8 %

 

          50,6   

 

          39,0   

 

 29,7 %

Umsatz 

        182,8

 

          90,1

 

 102,9 %

 

          51,0   

 

          49,8   

 

 2,4 %

Bereinigtes Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) 

         -18,9

 

         -25,4

 

 25,6% 

 

          -4,0   

 

          -5,2   

 

 23,1% 

davon DEUTZ Energy

 

          15,2

 

             8,7

 

 74,7% 

 

            3,8   

 

            4,3   

 

 -11,6% 

davon DEUTZ NewTech

 

         -34,1

 

         -34,1

 

 0,0% 

 

          -7,8   

 

          -9,5   

 

 17,9% 

EBIT-Rendite (vor Sondereffekten) 

 -10,3%

 

 -28,2%

 

+17,9 PP

 

 -7,8%

 

 -10,4%

 

+2,6 PP


Der Geschäftsbericht 2025 ist abrufbar unter www.deutz.com/de/investor-relations.

Anlässlich des am 23. März wirksam gewordenen Aufstiegs in den MDAX ist DEUTZ mit dem Vorstandsteam am 26. März 2026 Gast der morgendlichen Bell-Ringing-Ceremony der Deutschen Börse. Ab 11.30 Uhr finden Sie diesbezügliches Bildmaterial und Zitate unserer Vorstandsmitglieder unter nachfolgendem Link: https://www.deutz.com/de/news/media-center/mdax.

Nächste Termine
7. Mai 2026: Quartalsmitteilung 1. Quartal 2026
13. Mai 2026: Ordentliche Hauptversammlung
6. August 2026: Zwischenbericht 1. Halbjahr 2026


  1. ^ Sondereffekte 2025: -38,4 Mio. €; im Wesentlichen bedingt durch Kosten im Zusammenhang mit dem Future-Fit-Programm sowie strategischen Projekten und Unternehmenserwerben (2024: -34,8 Mio. €). 
  2. ^ Auf Basis des Kenntnisstands von Ende Februar 2026. 
  3. ^ Die angegebenen Bandbreiten spiegeln insbesondere das Ausmaß der erwarteten Markterholung und den Einfluss der entsprechend auftretenden Skaleneffekte wider.
  4. ^ Return on Capital Employed; vor Sondereffekten. 
  5. ^ Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und aus Investitionstätigkeit abzüglich Zinsausgaben.
  6. ^ Zahlungsmittel und -äquivalente abzgl. kurz- und langfristiger zinstragender Finanzschulden.
  7. ^ Vorräte zzgl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzgl. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
  8. ^ Working Capital als Durchschnitt der letzten vier Quartalsstichtage im Verhältnis zum Umsatz der vergangenen zwölf Monate.
  9. ^ Investitionen in Sachanlagen (inkl. Nutzungsrechten aus Leasingverträgen) und immaterielle Vermögenswerte ohne aktivierte Entwicklungsleistungen im Hinblick auf das Produktportfolio.
  10. ^ Forschungs- und Entwicklungsausgaben (nach Zuschüssen) im Verhältnis zu den Umsatzerlösen.
  11. ^ Mitarbeiterzahl in FTE (Full Time Equivalent).


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