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The engine company. DEUTZ®

Motor des Fortschritts

2001

Start des auf 3 Jahre angelegten Restrukturierungspaketes „DEUTZ Re-Launch/5-Punkte-Programm“ mit dem Ziel, die DEUTZ AG wieder in eine profitable Zukunft zu führen:

  1. Fokussierung der Modellpalette
  2. Straffung der Produktion
  3. Schlankere Strukturen
  4. Qualitätsoffensive
  5. Forcierung von Kooperationen

1. April: Verkauf der Aluminiumsparte der KHD Humboldt-Wedag AG an die finnische Unternehmensgruppe Outokumpu.

9. Mai: Jubiläum 125 Jahre Viertakt-Ottomotor.

28. Juni: Verkauf der KHD Humboldt-Wedag AG einschließlich der damit verbundenen unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen.

31. Dezember.: Effekt des Re-Launch/5-Punkte-Programms durch Kostensenkung und Margenverbesserung in Höhe von 19,7 Mio. Euro (Plan: 14,5 Mio Euro für 2001).

2002

5. März: Aufnahme von N.A. Otto in die „European Automotive Hall of Fame“ anlässlich des 72. Internationalen Automobilsalons in Genf.

September: Lizenzvertrag mit dem chinesischen Nutzfahrzeughersteller NORINCO.

31. Oktober.: Schließung der Gießerei am Standort Köln-Deutz.

26. November.: Lizenzverträge mit der CHINA FAW GROUP CORP. (FAW) über eine Laufzeit von 10 Jahren. Der Vertragsgegenstand ist die Lizenzvergabe für die Motoren der Baureihen 1013, 2012 und 2013 für die Fertigung und den Vertrieb in China.

2003

25. November: Kapitalerhöhung um 68,7 Mio. Euro auf 233,0 Mio. Euro.

2004

1. Januar: Kooperationsvertrag mit der italienischen SAME Gruppe mit einer Laufzeit von 15 Jahren.

31. März: Jubiläum 140 Jahre DEUTZ AG. Die Motorisierung der Welt begann 1864 mit der Gründung N.A. Otto & Cie. in Köln, der ersten, ausschließlich zur Fertigung von Verbrennungsmotoren bestimmten Fabrik der Welt.

18. September: Grundsteinlegung für die neue Montagehalle 41 im Werk Köln-Porz. Mit einem Investitionsvolumen von 15,5 Mio. Euro ist die Halle Teil eines Gesamtpaketes von 50 Mio. Euro für den Ausbau der Fertigungs- und Montagekapazitäten am Standort Köln.

Seit 1867 bis einschließlich 2005 insgesamt 7 Millionen Klein-, Mittel- und Großmotoren gebaut.

2005

1. Januar: Neue Gesellschaft DEUTZ Power Systems & Co. KG (DPS) mit Sitz in Mannheim gegründet. Sämtliche Aktivitäten rund um das Mittel- und Großmotorengeschäft (180 bis 4000 kW) werden in der DPS gebündelt. DEUTZ Power Systems konzentriert sich auf das Geschäft der Energieerzeugung mittels Gas- und Dieselmotoren.

31. März: DEUTZ verkauft das Marine-Servicegeschäft für Mittel- und Großmotoren an die finnische Wärtsilä Corporation.

April: Produktionsbeginn der neuen wassergekühlten Motorbaureihen FM 2008 und FM 2009 im Werk Köln-Deutz.

2006

13. September: Spatenstich für ein neues Logistikzentrum in Ulm. Die Baumaßnahme ist Teil des Ausbaus des Ulmer Werkes zum Zentrum für alle luftgekühlten Motoren sowie wassergekühlte Motoren über 7 Liter Hubraum.

18. September: DEUTZ AG steigt in den MDAX auf.

15. Dezember: Fertigstellung des neuen Verwaltungsgebäudes im Werk Köln-Porz. Umzug der Hauptverwaltung und Vertriebsabteilungen in das neue Gebäude.

18. Dezember: DEUTZ gründet 50/50-Joint Venture in China Vertrag mit FAW Jiefang Automotive Co., Ltd. mit Sitz in Changchun, eine 100%ige Tochter der China Fist Automobile Works Group Corp. (FAW-Gruppe) über die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zur Produktion und Vermarktung von Dieselmotoren.

2007

24. Januar: Start der Serienproduktion im Werk Ulm für die von Köln-Deutz verlagerten luftgekühlten Dieselmotoren der Baureihen 912/913/914.

Mai: Stromerzeugungsaggregate neu im Vertriebsprogramm. Auf der Bauma in München stellt die DEUTZ AG eine Eigenentwicklung von Stromerzeugungsaggregaten mit luftgekühlten Dieselmotoren der Baureihe FL 912/913 und FL 914 vor. Leistungsbereich: 30 bis 152 kVA. Weltweit erster Hybrid-Antrieb für Baumaschinen. Auf der Bauma zeigt DEUTZ als erster Hersteller einen Hybrid-Antrieb für mobile Arbeitsmaschinen.

August: Technikum am Standort Köln-Porz eröffnet. Neben der umfangreichen Motorensammlung aus über 140 Jahren Unternehmensgeschichte bietet das Technikum auch Gelegenheit für Konferenzen und Tagungen.

30. September: Verkauf der "DEUTZ Power Systems GmbH & Co. KG" (DPS) mit Sitz in Mannheim für 360 Mio. €. Die DPS konzentrierte sich bisher ausschließlich auf das Geschäft der Energieerzeugung mittels Gas- und Dieselmotoren.Umsatz 2006: 314 Mio €, ca. 1000 Mitarbeiter. Damit endet der Mittel-und Großmotorenbau! Damit reduziert sich das Motorenspektrum luft- und flüssigkeitsgekühlter Motoren der DEUTZ AG von 5 - 4000 kW auf nur noch 5 - 500 kW.

Geschäftsjahr 2007

Mit rund 286.000 verkauften Motoren und 1,5 Milliarden Euro Umsatzerreichte die DEUTZ AG einen neuen Rekord!

2008

1. Februar. Vorsitzender des Vorstands Dr. Helmut Leube.

Mai: Beginn Vorserienproduktion im neuen Xchange-Werk in Pendergrass in Georgia/USA.

22. September: DEUTZ-Aktie im SDAX. Die Aktie erfüllt nicht mehr das Kriterium für den MDAX.

2009

Ca. 8.000.000 Motoren bis Ende 2008 seit Produktionsbeginn 1867.

April: Frau Dr. Margarete Haase, zuständig für Finanzen und Personal ist die „erste“ Frau im Vorstand des Unternehmens.

9. Dezember. DEUTZ, Bosch und Eberspächer gründen Joint-Venture für Diesel- Nachbehandlung. Firmierung unter "Bosch Emission Systems GmbH & Co. KG" mit Sitz in Stuttgart. Ziel ist, das Know-how über Diesel- Abgasnachbehandlung gemeinsam zu nutzen, um weltweit allen Motoren- und Maschinenherstellern Gesamtsysteme für Diesel-Abgasanlagen anzubieten.

Dezember: Gründung Förderverein "Freunde der Motorensammlung DEUTZ e.V. In Kooperation mit dem Kölnischen Stadtmuseum wurde der Förderverein "Freunde der Motorensammlung DEUTZ e.V." für die Motorensammlung der DEUTZ AG gegründet. Zweck des Vereins ist die Sicherung und Bewahrung der Sammlung, deren Kernsammlung durch Aufnahme ins Verzeichnis national wertvollen Kulturgutes der Bundesrepublik Deutschland unter Schutz gestellt ist.

Dezember: 500.000 Motoren seit 1967 im Ulmer Werk Donautal.

2010

Februar: Eröffnung eines Sequenzcenters in Köln-Porz mit einer Fläche von 12.000 qm zur Optimierung der Montageprozesse. Investition: 2,5 Millionen Euro. Grund u.a. zunehmende Produktvielfalt durch die bevorstehenden neuen Emissionsgesetzgebungen.

Mai: Am 27. Mai verlässt der 2.000.000ste Motor das Montagewerk in Köln-Porz.

2011

19. September Die DEUTZ AG kehrt in den MDAX zurück!

2012

14. Juni: 180. Geburtstag von Nicolaus August Otto.

2013

1. März: Michael Wellenzohn übernimmt die neugeschaffene Stelle als Vorstand Vertrieb/ Service und Marketing bei der DEUTZ AG.

2014

31. März: Jubiläum 150 Jahre DEUTZ AG – mit einem großen Mitarbeiterfest am Standort Köln-Porz sowie einer Jubiläumsfeier in der Messe Köln mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gedenkt DEUTZ der Gründung der N.A. Otto & Cie. in Köln. Von hier aus begann 1864 die Motorisierung der Welt.

2015

6. Juli: DEUTZ legt Grundstein für neues Wellenzentrum in Köln-Porz. Der ehemalige Standort der Wellenfertigung in Köln-Deutz wird stufenweise geräumt und rund 130 Maschinen und Anlagen werden ab dem ersten Quartal bis zum Ende des Jahres 2016 nach Porz verlagert.

2016

16. Juni: Dreimillionster DEUTZ Motor aus Köln-Porz

2017

1. Januar: Dr. Frank Hiller wird zum Vorstandsvorsitzenden der DEUTZ AG ernannt.

1982

Neues Technikum für Industrieanlagen im Entwicklungszentrum in Köln-Porz.

1983

1.500.000ster luftgekühlter DEUTZ Dieselmotor der Bauart FL612 bis FL913 aus Kölner Produktion.

1984

4.000.000 DEUTZ Motoren seit Produktionsbeginn 1867.

1985

Übernahme der Motoren-Werke Mannheim AG (MWM).

Übernahme des Landtechnikbereiches der „Allis-Chalmers Corporation“, mit anschließender Gründung der DEUTZ-Allis-Corporation, mit Sitz in Milwaukee/Wisconsin.

1986

Schließung des Großmotorenwerkes in Voerde und Verlagerung der Fertigung nach Mannheim.

Gründung der MWM Diesel- und Gastechnik GmbH, Mannheim.

Gründung der KHD Antriebs- und Lufttahrttechnik GmbH und der KHD Agrartechnik GmbH als Betriebsführungsgesellschaften.

1987

Traktorenfertigung im Werk Köln-Kalk modernisiert.

KHD erstmalig mit Verlust. Beginn der Restrukturierung. Sanierung und Konzentration auf die Kerngeschäfte Dieselmotoren, Landtechnik und Industrieanlagen.

Schließung des Werkes in Bochum.

1988

Produktionsbeginn der neuen öl-/luftgekühlten Motorenbaureihe B/FL 1011.

Übernahme der Landmaschinenaktivitäten (Werk Gottmadingen) durch die Greenland NV.

1989

125jähriges Firmenjubiläum.

4.000.000 luftgekühlte Dieselmotoren seit Produktionsbeginn 1944.

Verkauf der DEUTZ Argentina S.A., Buenos Aires (Argentinien).

Verkauf der DEUTZ-Allis Corporation/USA zum 31.Dezember 1989.

Neue Gesellschaften im Industrieanlagenbau:

HUMBOLDT Prozeßautomation GmbH, Köln / GSE Gesellschaft für Schlamm- und Abwasserentsorgung mbH, Köln / Humboldt Decanter Inc., Atlanta. USA / Gautschi-Penta Inc., Charlotte, UA./ Humboldt Wedag Espana SA, Madrid.

1990

Umfangreiches Erneuerungsprogramm:Entwicklung neuer Motorbauarten, Traktoren und Industrieanlagen.

Verkauf der KHD-Luftfahrttechnik GmbH, Oberursel

Übernahme der Alkenbrecher-Guppe, Wesseling im Bereich Montage und Wartung von Industrieanlagen

1992

Neue Unternehmensstruktur: Organisation als Konzern-Holding: Neun rechtlich selbständige Gesellschaften, die als operative Unternehmen tätigen strategischen Geschäftseinheiten und die im Dienstleistungsbereich tätigen Service-Träger sind unter dem Dach der Holding KHD AG für das operative Geschäft verantwortlich.

1.000.000 DEUTZ-Traktoren seit Produktionsbeginn 1926.

Start der Vorserienproduktion der neuen flüssigkeitsgekühlten Dieselmotoren-Baureihen 1012/1013.

1993

Am 2.Juni wird das neue Motorenwerk in Köln-Porz offiziell in Betrieb genommen. Es ist weltweit eines der modernsten seiner Art. Mit einem Investitionsvolumen von rund 600 Millionen Mark ist das Werk die größte Einzelinvestition in der Geschichte der KHD AG.

1995

Verkauf der KHD Agrartechnik GmbH, Köln (Traktoren) und der DEUTZ-Fahr Erntesysteme GmbH, Lauingen (Mähdrescher, Ballenpressen) zum 1.Januar 1995 an die italienische SAME-Gruppe.

Großbrand bei DEUTZ SERVICE:

In der Nacht vom 24. auf den 25.Dezember werden im Werk Deutz Gebäude und Hallen mit einer Fläche von ca. 15.000 Quadratmetern vernichtet.

Hohe Verluste und Bilanzfälschungen bei der KHD Humboldt Wedag AG durch falsch kalkulierte Großaufträge aus Saudi-Arabien.

1996

Durch die Bilanzfälschungen bei der KHD Humboldt Wedag AG 1995 gerät KHD in eine existenzbedrohende Krise. Nur durch Sanierungsbeiträge der Banken, Kommunen, der Mitarbeiter und des Pensionssicherungsvereins kann der Konkurs verhindert werden.

Am 10. September beschließen die Aktionäre in der KHD-Hauptversammlung die Umbenennung des Unternehmens in „DEUTZ AG“ zum 1.1.1997.

Ehrung von N.A. Otto als Erfinder des Viertaktmotors: Am 22. Oktober erfolgt aus Anlass der 100jährigen Automobilgeschichte der USA die Aufnahme in die Automotive Hall of Fame (Ruhmeshalle) in Detroit, gemeinsam mit Wilhelm Maybach. Damit wurde Otto in die Reihe der Persönlichkeiten aufgenommen, die sich weltweit um die Automobilindustrie verdient gemacht haben. Dazu gehören unter anderem Gottlieb Daimler, Karl Benz, Rudolf Diesel, Robert Bosch und Ferdinand Porsche.

1997 „DEUTZ AG“

Nach Eintragung der durch die Hauptversammlung vom 10.9.1996 beschlossenen Namensänderung firmiert die ehemalige Klöckner-Humboldt-DEUTZ AG (KHD) ab 1. Januar 1997 als DEUTZ AG. Sie wird sich auf die Entwicklung, Produktion, den Vertrieb und Service von Motoren in der Leistungsklasse von 4 kW bis 4.000 kW konzentrieren.

Die bisher selbständigen Konzern-Tochtergesellschaften, wie DEUTZ Motor GmbH, KHD Guss GmbH und DEUTZ SERVICE INTERNATIONAL GmbH werden organisatorisch und rechtlich in die DEUTZ AG integriert.

100jähriges Jubiläum der Gießerei im Werk Köln-Deutz.

1998

Am 13.10. wird ein Abkommen über eine Zusammenarbeit mit dem schwedischen Fahrzeug- und Maschinenbaukonzern „Volvo“ unterschrieben. Die DEUTZ AG wird damit Hauptlieferant für Dieselmotoren im 4 bis 7-Liter-Hubraumbereich. Bei der Entwicklung mittelgroßer Motoren wollen beide Unternehmen zukünftig zusammenarbeiten. Die Kooperation wurde durch eine 10-prozentige Kapitalbeteiligung von Volvo an der DEUTZ AG unterstrichen.

Die Motoren-Werke Mannheim AG werden vollständig in die DEUTZ AG integriert. Alle in Mannheim produzierten Motoren werden künftig unter dem Namen „DEUTZ“ vertrieben.

Beginn der Serienfertigung der neuen flüssigkeitsgekühlten Motor-Baureihe F4/6M 2013.

50 Jahre Reparaturwerk in Übersee (Chiemsee).

2000

Im März läuft der 500.000ste Motor der Baureihe 1011 vom Band; Serienanlauf war 1988.

Im Mai verlässt der 500.000ste Motor das Montagewerk in Köln-Porz; Produktionsbeginn war 1993.

1961

Neue Traktorenfabrik im Werk Köln-Kalk.

1964

100 jähriges Firmenjubiläum.

Das Magiruszeichen wird Unternehmenslogo.

Elektronische Datenverarbeitung wird eingeführt.

Umsatz: 1,6 Milliarden DM, Mitarbeiter: 32.000

1967

Neues Forschungs-und Entwicklungswerk in Köln-Porz für 700 Mitarbeiter auf einer Fläche von 125.000 Quadratmetern. Investition: 34 Mio. DM.

Neues Motorenwerk in Ulm.

1968

Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der „Maschinenfabrik Fahr AG“ in Gottmadingen.

1970

Nach einer Produktion von rund 20.000 Lokomotiven im Leistungsbereich von 4 - 2.400 PS seit 1892 wird die Fertigung eingestellt.

Umbenennung der „Wohlfahrt“ in „KHD-Wohnungsbau“.

Erwerb des Werkes „Voerde“ bei Dinslaken für den Großmotorenbau.

1972

500.000 Traktoren seit Produktionsbeginn 1926.

1974

Nach einer Produktion von über 15.000 Kettenschleppern seit 1953 wird die Fertigung eingestellt.

Milliardenauftrag aus der Sowjetunion: KHD liefert 10.000 schwere LKW mit luftgekühlten DEUTZ Dieselmotoren.

Gründung der „Magirus DEUTZ AG“ im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung auf dem Nutzfahrzeuggebiet zwischen der Klöckner-Humboldt-DEUTZ AG, Köln, und Fiat in Turin.

1975

Einbringung des KHD-Nutzfahrzeugbereiches (Magirus DEUTZ AG) in die gemeinsam mit Fiat gegründete Gesellschaft „IVECO“.

1978

500.000ster luftgekühlter DEUTZ Dieselmotor aus der Ulmer Produktion.

1980

Verkauf der KHD-IVECO-Anteile an Fiat.

1944

Beginn der serienmäßigen Fertigung von luftgekühlten Dieselmotoren im Werk Ulm.

Schwere Kriegszerstörungen führen im Winter 1944/45 zum Erliegen der Produktion. Bei Kriegsende sind beispielseise die Kölner Werke zu 74% zerstört.

1945

Mit großem Einsatz beginnt der Wiederaufbau. Erlaubnis der Alliierten zur Rückführung verlagerter Werkzeugmaschinen und zum Bau von Bergbaumaschinen und Brücken.

1946

Genehmigung zum Bau von 500 Traktoren.

Die Bezeichnung „Ottomotor“ wird in der Erstausgabe des DIN-Blattes Nr.1940 vom Juli 1946 wie folgt definiert: Verbrennungsmotor, bei dem die Verbrennung durch zeitlich gesteuerte Fremdzündung eingeleitet wird (siehe auch 1958: neue Definition).

1949

Wiederaufnahme der Dieselmotoren-Fertigung und Beginn der serienmäßigen Fertigung von luftgekühlten Dieselmotoren im Werk Deutz.

1950

Produktionsbeginn von DEUTZ Traktoren mit luftgekühlten Motoren.

Fünf Jahre nach Kriegsende läuft die Produktion den Umständen entsprechend wieder normal:

  • Belegschaft: 13.000 Mitarbeiter
  • Produktion: 40.000 Motoren mit 1,5 Mio. PS, 10.000 Traktoren, 6.000 Nutzfahrzeuge
  • Umsatz: 300 Mio. DM
  • die ersten Lehrlinge beenden ihre Ausbildung
  • 60% der Gebäude sind wieder nutzbar

Der Stahlbau-Bereich „Humboldt“ baut mit an der Köln-Mülheimer Brücke.

Im September erscheint die Nr. 1 der Werks-Rundschau.

1951

Nach einer Produktion von 19.000 Schleppern F1M 414 mit wassergekühltem Motor wird die Fertigung eingestellt. Ab jetzt werden DEUTZ Schlepper nur noch durch luftgekühlte Dieselmotoren angetrieben.

50.000-ster DEUTZ Schlepper seit Produktionsbeginn 1926.Der Ottomotor wird 75 Jahre alt.

1953

Die Verflechtung mit den anderen Klöckner-Werken wird aufgehoben.

Kooperation mit der „Vereinigte Westdeutsche Waggonfabriken AG“, Köln.

Beginn der Kettenschlepper-Fertigung.

1954

Moderne Motorenfertigung in Köln-Deutz errichtet.

100.000ster luftgekühlter DEUTZ Dieselmotor.

1958

Neue und bis heute gültige Definition des Begriffes „Ottomotor“ gemäß DIN-Blatt 1940:Verbrennungsmotor, bei dem die Verbrennung des verdichteten Kraftstoff-Luftgemisches durch zeitlich gesteuerte Fremdzündung eingeleitet wird.

1959

Übernahme der „Vereinigte Westdeutsche Waggonfabriken AG“.

Beginn der Fertigung von Luftfahrt- und Industriegasturbinen im Werk Oberursel.

1921

Interessengemeinschaft mit der Motorenfabrik Oberursel AG und Änderung des Firmennamens in „Motorenfabrik DEUTZ AG“.

1926

Erster serienmäßig hergestellter DEUTZ Dieselschlepper.

1930

Fusion der Motorenfabrik DEUTZ AG mit der 1856 gegründeten „Maschinenbauanstalt Humboldt AG“ und der 1892 gegründeten „Motorenfabrik Oberursel AG“ zur „Humboldt-DEUTZmotoren AG“.

1936

Professor Nägel, Kurator des Verein Deutscher Ingenieure (VDI) schlägt die Bezeichnung „Ottomotor“ für alle Verbrennungsmotoren vor, die das aus Brennstoff und Luft zusammengesetzte Gemisch ansaugen, verdichten und mittels besonderer Zündvorrichtung zur Verbrennung bringen. Grund: Einführung eines Normbegriffs als Ersatz für die bis dahin verwendeten unterschiedlichen Bezeichnungen, beispielsweise Explosionsmotor, Verpuffungsmotor, Vergasermotor, Benzinmotor und Zündermotor.

Der VDI bittet, dieser Anregung zu folgen und bewirkt, dass die Bezeichnung „Ottomotor“ in den technischen Sprachschatz aufgenommen wird (siehe auch 1946).

Übernahme der Fahrzeugfabrik C.D.Magirus AG in Ulm.

Produktionsbeginn des DEUTZ Bauernschleppers F1M 414.

1938

Änderung des Firmennamens in „Klöckner-Humboldt-DEUTZ AG“ (KHD). Die Initiative für diese Entwicklung ging in den 20er und 30er Jahren von dem Industriellen Peter Klöckner aus. So bildet KHD (Stahlverarbeitung) zusammen mit den Duisburger Schwesterfirmen „Klöckner-Werke AG“ (Stahlerzeugung) und „Klöckner & Co.“ (Stahlhandel) eine integrierte Unternehmensgruppe.

1901

Kündigung des Diesel-Lizenzvertrages durch die GFD.

1906

Kommerzienrat Peter Klöckner wird in den Aufsichtsrat der Gasmotoren-Fabrik DEUTZ AG gewählt.

1907

Das Dieselpatent läuft aus. Damit beginnt der serienmäßige Bau von Dieselmotoren auch bei der GFD.

Ettore Bugatti wird für einen geplanten Automobilbau von der GFD eingestellt. Das Berliner Zweigwerk soll auf Automobilbau umgestellt werden. Unter der Leitung von Bugatti werden in Köln einige Personenwagentypen konstruiert und gebaut. Bugatti verlässt jedoch bereits 1909 Köln und macht sich in Molsheim selbständig. 1912 wird die Produktion von DEUTZ Bugatti-Personenwagen eingestellt.

1911

Erster kompressorloser DEUTZ Dieselmotor.

1913

Gründung der werkseigenen "Wohlfahrt".

1914

50 jähriges Jubiläum. Produktion: Motoren mit einer Gesamtleistung von 90.000 PS. Mitarbeiter: 3400 Arbeiter und 700 Angestellte.

1917

Verkauf der „The Otto Gas Engine Works AG“ an die Walter James Co.

1882

Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach verlassen das Unternehmen.

Otto wird von der Philosophischen Fakultät der Universität Würzburg die Würde eines Dr.phil.honoris causa verliehen.

Nach einer Produktion von 2.649 atmosphärischen Gaskraftmaschinen wird die Fertigung eingestellt.

1884

Bisher werden alle Motoren noch mit Leuchtgas betrieben und sind daher von einer öffentlichen Gasversorgung abhängig. Für den Betrieb mit flüssigen Kraftstoffen fehlt das geeignete Zündsystem. Die bisher verwendete Gasflammenzündung ist für Benzinmotoren jedoch nicht geeignet.

N.A. Otto entwickelt daher die Niederspannungs-Magnetzündung. Dieses elektrische Zündsystem wird von Robert Bosch übernommen und bildet die Grundlage für sein Lebenswerk.

1886

Das Reichsgericht in Leipzig hebt einen Teil der Ansprüche des Patentes DRP 532 auf, ohne dass damit die Priorität Ottos bestritten wurde. Das englische Patent dagegen bleibt voll erhalten.

1891

Nicolaus August Otto stirbt am 26.Januar in Köln in seinem Haus am Heumarkt im Alter von nur 59 Jahren. Er wird auf dem Kölner Friedhof Melaten beigesetzt.

1892

Schriftliches Angebot von Rudolf Diesel an die Gasmotoren-Fabrik DEUTZ AG zur Übernahme seines Dieselverfahrens. Die GFD lehnt jedoch ab.

Beginn der Fertigung von Lokomotiven mit Verbrennungsmotor. Auslieferung der ersten DEUTZ Lokomotive an die Chemische Fabrik Radebeul.

1893

Ein Treffen von Rudolf Diesel und Eugen Langen in Berlin bleibt ohne Ergebnis.

1894

Die aus der Firma Schleicher, Schumm & Co. hervorgegangene „The Otto-Gas-Engine-Works AG“ in Philadelphia beginnt mit dem Bau von Pfluglokomobilen, die durch Ottomotoren angetriebenen werden.

1895

Eugen Langen stirbt am 2. Oktober auf seinem Landsitz Haus Etzweiler bei Köln und wird im Familiengrab auf dem Friedhof Melaten beigesetzt.

1896

Erste DEUTZ Grubenlokomotive der Welt mit Verbrennungsmotor.

1897

Lizenzvertrag zwischen der Gasmotoren-Fabrik DEUTZ AG, der Maschinenfabrik Augsburg und Krupp zum Bau von Dieselmotoren.

1898

Erster DEUTZ Dieselmotor eigener Konstruktion in kreuzkopfloser Ausführung.

1864

Gründung der „N.A.Otto & Cie“, Keimzelle der heutigen DEUTZ AG in Köln durch Nicolaus August Otto und Eugen Langen am 31.März mit einer Werkstatt in der Servasgasse ab 1865.

1867

Auszeichnung der von N.A.Otto und E.Langen entwickelten „atmosphärischen Gaskraftmaschine“ auf der Weltausstellung in Paris mit einer Goldmedaille als die wirtschaftlichste Antriebsmaschine für das Kleingewerbe. Verkauf dieses Motors mit der Motornummer 1 direkt von der Ausstellung an einen Mechaniker in Paris. 1875 als Sammlungsstück für die DEUTZ-Motorensammlung zurückgekauft.

1868

Beginn der Serienfertigung atmosphärischer Gaskraftmaschinen. Lieferung von drei atmosphärischen Gaskraftmaschinen in die USA.

1869

Die Crossley Brothers in Manchester übernehmen die Lizenzfertigung von atmosphärischen Gaskraftmaschinen. Damit Beginn der Fertigung von Verbrennungsmotoren auch in England.

Erweiterung der Fabrik. Neues Kapital fließt durch den Hamburger Kaufmann Roosen-Runge zu. Die neue Fabrik entsteht auf der anderen Rheinseite in Köln-Deutz. Namensänderung in „Langen, Otto & Roosen“.

1872

Nochmalige Vergrößerung der Fabrik und Gründung der Aktiengesellschaft „Gasmotoren-Fabrik DEUTZ AG“ (GFD). Gottlieb Daimler wird als Technischer Direktor und Wilhelm Maybach als Leiter der Motorenkonstruktion eingestellt.

1876

Nicolaus August Otto vollendet nun den für alle Kraftstoff- und Verwendungsarten einsetzbaren „Viertaktmotor“ mit verdichteter Ladung. Dieser mit Leuchtgas betriebene und entwicklungsfähige Motor begründet von Köln aus die Motorisierung der Welt.

1877

Aufsichtsrat der GFD beschließt, die Viertaktmotoren als „Ottos neuer Motor“ zu vertreiben. Die Crossley Brothers in Manchester übernehmen nun auch die Lizenzfertigung für Viertaktmotoren. Die Bezeichnung „Otto-Engine“ wird in den englischsprachigen Ländern ein Begriff.

Gründung der Firma „Schleicher, Schumm & Co“ in Philadelphia als Filiale der Gasmotoren-Fabrik DEUTZ AG mit dem Ziel, in den USA Verbrennungsmotoren zu bauen. Beginn des serienmäßigen Vertriebs von Viertaktmotoren.

1880

Feier zur Fertigstellung des Kölner Doms. Die Dombeleuchtung erfolgt durch Zweizylinder Gasmotoren vom Typ F (A-Zwilling). Sie erzeugen mittels Generatoren den Strom für die Bogenlampen, die den Dom von außen anstrahlen.