Zum Hauptinhalt springen

The engine company. DEUTZ®

DEUTZ skizziert vor chinesischem Minister für Wissenschaft und Technik die Antriebstechnologien von Morgen

Auf Einladung der China Internal Combustion Engine Industry Association (CICEIA) nahm DEUTZ Vorstand Michael Wellenzohn, verantwortlich für die Bereiche Vertrieb / Marketing und Service, an dem „Internationalen Symposium für technischen Wandel und Verbesserung von herkömmlichen Fahrzeugantrieben“ teil (International Seminar on Powertrain Technology Transformation and Upgrading of Traditional Fuel Vehicles). Das Seminar fand am 15. Januar in der Science and Technology Hall in Peking (China) statt.

Die Veranstaltung repräsentiert dabei, insbesondere mit der Teilnahme des chinesischen Ministers für Wissenschaft und Technik, Wan Gang, die höchsten Entscheidungsebenen des wichtigen Wachstumsmarktes China. An der Konferenz nahmen außerdem vierzig hochrangige Persönlichkeiten, Fachleute und Gelehrte von bedeutenden Unternehmen, Verbänden, Forschungsinstituten, Hochschulen und zuständigen Ministerien aus Deutschland, Österreich, Kanada, Japan und Europa teil. Ziel des Symposiums ist, die internationale Zusammenarbeit weiter voranzutreiben und den Wandel sowie die Verbesserung von effizienten und emissionsarmen Antriebstechnologien zu beschleunigen.

Michael Wellenzohn bedankte sich zunächst in seiner Rede vor den geladenen Teilnehmern für die Gelegenheit, die DEUTZ Strategie hinsichtlich der Weiterentwicklung seiner Antriebssysteme im Rahmen dieses Symposiums vorstellen zu dürfen und erklärte: „DEUTZ hat mit der Erfindung des Viertaktmotors durch seinen Firmengründer Niklaus August Otto die Motorisierung der Welt maßgeblich geprägt. Wenngleich auch der Dieselmotor im Schwerlastbereich dank hoher Energiedichte und autarken Einsatzmöglichkeiten weiterhin gefragt sein wird, befindet sich der Verbrennungsmotor heute an einem entscheidenden Wendepunkt. Die Anforderung nach effizienten, sauberen und umweltfreundlichen Antrieben steigt stetig. DEUTZ trägt diesem Trend als erster EU-Stufe-V-zertifizierter Motorenhersteller bereits Rechnung und geht jetzt den nächsten entscheidenden Schritt. Wir werden die gesamte Klaviatur innovativer Antriebstechniken spielen, angefangen bei alternativen Kraftstoffen, die CO2-neutrale Mobilität durch erneuerbare Energien ermöglichen wird, bis zu Hybrid- und Vollelektrischen-Antrieben, die gleichermaßen CO2 und Betriebskosten einsparen. Hier verfügt DEUTZ durch die Akquisition des Elektro-Spezialisten Torqeedo über umfangreiches Know-how, das bereits in zwei bis drei Jahren in Serienprodukte Einzug halten wird. Außerdem werden wir ab 2019 LPG-Gas-Motoren einführen und arbeiten zudem an Bi-Fuel- und auch Wasserstoff-Lösungen. Wir glauben, dass all diese Ansätze früher oder später für alle Märkte relevant werden und positionieren uns daher frühzeitig als Anbieter innovativer Antriebssysteme.“

Im Dialog mit allen Teilnehmern erklärte Minister Wan Gang, „dass grüne Entwicklungen, ökologische Kultur und die Ausgewogenheit und Verträglichkeit von Mensch und Natur in der Wirtschaftsgemeinschaft allgemeine Trends sind. Energieeinsparung sowie Emissionssenkung erfahren infolge gestiegener Anforderungen der Bevölkerung an gute Umweltbedingungen große Aufmerksamkeit aus allen Bereichen der Gesellschaft. Die Emissions- und Verbrauchssenkungen werden die Entwicklung von Verbrennungsmotoren bestimmen. Die Integration von Elektroantrieben ist die Marschrichtung für künftige Antriebstechnik. Auch den Fortschritten in der Brennstoffzellentechnik und deren industrieller Anwendung müsse große Aufmerksamkeit geschenkt werden – die Welle der Elektrifizierung von Antriebssystemen rolle weiter.“ DEUTZ trifft mit seiner Elektrifizierungsstrategie somit diesen Trend ideal und gestaltet die Entwicklung innerhalb der Off-Highway-Branche frühzeitig mit. In Kombination mit der Weiterentwicklung von Antriebssystemen für alternative Kraftstoffe, die auch Wasserstoff umfassen, ist DEUTZ somit optimal für die Anforderungen „von Morgen“ – in China und weltweit – aufgestellt.

Chinas Minister für Wissenschaft und Technik Wan Gang (8.v.l.) empfing u.a. DEUTZ Vorstand Michael Wellenzohn (6.v.l.) in Peking. Zu den weiteren Gästen zählten außerdem hochrangige Branchenvertreter wie Prof. Dr. Stefan Pischinger, Vorsitzender der Geschäftsführung der FEV Group (4.v.l.), Hirai Toshihiro, Corporate Vice President Nissan Motor (1.v.l.), Peter Tyroller, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH (6.v.r.), Helmut List, Vorstand und CEO der AVL List GmbH (4.v.r.) oder Dr. Li Jun, Chief Engineer China FAW Group (2.v.l.).