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The engine company. DEUTZ®

DEUTZ verzeichnet im 1. Halbjahr 2019 positive Umsatz- und Ertragsentwicklung und bestätigt Gesamtjahresprognose

  • Auftragseingang unter außerordentlich starker Vorjahresbasis, jedoch weiterhin auf hohem Niveau
  • Positive Umsatzentwicklung in allen Regionen und wesentlichen Anwendungs-bereichen
  • Margenstarkes Servicegeschäft wächst um rund 8 Prozent
  • Zweistelliger Anstieg des operativen Ergebnisses auch vor Sondereffekten
  • Prognose für das Geschäftsjahr 2019 bestätigt​


Konzernprognose für das Geschäftsjahr 2019 bestätigt
Trotz des zunehmend herausfordernden makroökonomischen sowie geopolitischen Umfelds bestätigt der DEUTZ-Vorstand seine Prognose für das Gesamtjahr 2019. So wird angesichts des bestehenden Auftragsbestands, der sich weiterhin auf hohem Niveau befindet, eine Umsatzsteigerung auf mehr als 1,8 Milliarden Euro erwartet. Gleichzeitig dürfte sich damit einhergehend, sowie infolge verschiedener Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz, die EBIT-Rendite vor Sondereffekten auf mindestens 5,0 Prozent verbessern. Darüber hinaus wird der fortlaufende Ausbau des Servicegeschäfts zu einer insgesamt verbesserten Rendite beitragen.

Im Hinblick auf die konjunkturelle Entwicklung sieht Konzernchef Hiller DEUTZ gut aufgestellt: „Wir sind technologieoffen und bieten unseren Kunden ein Produktportfolio, das auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Der fortlaufende Ausbau unseres margenstarken Servicegeschäfts verläuft erfolgreich und unsere eingeleiteten Initiativen zur weiteren Effizienzsteigerung zahlen sich aus. Gleichzeitig nimmt die Internationalisierung unseres Geschäfts an Fahrt auf. Mit Blick auf unsere China-Strategie konnten wir durch den Abschluss des Joint Venture-Vertrags mit SANY einen wichtigen Meilenstein setzen. Damit steht DEUTZ auf einem festen Fundament, um sich auch in einem zunehmend herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld erfolgreich zu behaupten.“

Segment DEUTZ Customised Solutions
Geschäftsentwicklung durch Hereinnahme der Baureihe 2011 beeinflusst. Deutlicher Anstieg des Auftragseingangs und Verdreifachung des Absatzes. Signifikante Steigerung des operativen Segmentergebnisses insbesondere auch aufgrund des gestiegenen Anteils des margenstarken Servicegeschäfts. Verschlechterung der EBIT-Rendite bedingt durch die vergleichsweise geringere Gewinnmarge der Baureihe 2011.

DEUTZ, ein weltweit führender Hersteller innovativer Antriebssysteme, hat seine positive Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr 2019 fortgesetzt.

„Wir haben unseren Wachstumskurs in allen Regionen und wesentlichen Anwendungsbereichen fortgesetzt und das trotz einer sich aktuell abzeichnenden Verlangsamung des Marktwachstums. Gleichzeitig haben wir unsere operative Stärke unter Beweis gestellt und unser Ergebnis deutlich zweistellig gesteigert. Unser derzeitiger Auftragsbestand ist weiterhin auf einem hohen Niveau, so dass wir uns auf einem guten Weg sehen, die gesetzten Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen“, so die Bilanz zum 1. Halbjahr 2019 von Dr. Frank Hiller, Vorstandsvorsitzender der DEUTZ AG.

Auftragseingang weiterhin auf hohem Niveau
DEUTZ verbuchte im Berichtszeitraum Aufträge in Höhe von 953,3 Millionen Euro. Damit liegt der Auftragseingang weiterhin auf einem hohen Niveau, jedoch 13,1 Prozent unter der außerordentlich starken Vorjahresbasis, die durch ein verändertes Bestellverhalten von Kunden positiv beeinflusst war. Neben diesem Basiseffekt wirkte sich zudem eine konjunkturell bedingte Abschwächung der Nachfrage zum Ende des Berichtszeitraums dämpfend aus. So reduzierte sich der Auftragseingang mit Blick auf das zweite Quartal im Vorjahresvergleich um 15,9 Prozent auf 438,8 Millionen Euro.

Umsatz gegenüber Vorjahr gesteigert
DEUTZ erwirtschaftete im 1. Halbjahr 2019 ein Umsatzwachstum von 5,9 Prozent auf 929,8 Millionen Euro. Besonders positiv entwickelte sich der Bereich Material Handling mit einer Umsatzsteigerung um 8,8 Prozent und das margenstarke Servicegeschäft mit einem Plus von 7,9 Prozent. Regional betrachtet zeigten Amerika und Asien/Pazifik mit Zuwächsen von 15,8 bzw. 15,5 Prozent die höchste Wachstumsdynamik. In der Region Amerika profitierte DEUTZ insbesondere von der allgemeinen Marktbelebung und einer gestiegenen Nachfrage nach neuen Baureihen. Der deutliche Zuwachs in der Region Asien/Pazifik resultierte u.a. aus Neukundengeschäft sowie Mehrumsatz in China und weiteren asiatischen Ländern.

Operatives Ergebnis auch vor Sondereffekten signifikant gestiegen
Das operative Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) ist in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres gegenüber dem Vergleichszeitraum um 41,3 Prozent auf 47,2 Millionen Euro gestiegen. Der signifikante Anstieg ist neben der positiven Umsatzentwicklung im Wesentlichen auf die niedrige Vorjahresbasis zurückzuführen, die durch negative Ergebnisbeiträge des inzwischen veräußerten Joint Ventures DEUTZ Dalian Engine Co. Ltd. wesentlich belastet war. Dem gegenüber standen negative Effekte auf das Halbjahresergebnis 2019, die sich infolge der Entkonsolidierung der argentinischen DEUTZ AGCO Motores S.A. im ersten Quartal 2019 ergeben haben, sowie die Bildung von Rückstellungen im Zusammenhang mit einer Rückrufaktion der Torqeedo-Gesellschaften.
Die EBIT-Rendite vor Sondereffekten erhöhte sich im Berichtszeitraum von 3,8 auf 5,1 Prozent. Nach Herausrechnung nicht wiederkehrender Effekte, insbesondere der Entkonsolidierung der DEUTZ AGCO Motores S.A. sowie der zuvor genannten Rückstellungsbildung, belief sich die operative Gewinnmarge auf 5,5 Prozent.

Nach Berücksichtigung positiver Sondereffekte in Höhe von 9,3 Millionen Euro, die sich aus dem Veräußerungsgewinn für ein kleineres Teilgrundstück am ehemaligen Standort Köln-Deutz ergeben haben und gemäß der Verkaufsvereinbarung aus 2017 bilanziell im 2. Quartal 2019 erfasst wurden, belief sich das EBIT auf 56,5 Millionen Euro und ist damit gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 um 69,2 Prozent gestiegen. Die entsprechende Ergebnismarge lag bei 6,1 Prozent.

Einhergehend mit der positiven EBIT-Entwicklung stieg das Konzernergebnis gegenüber der Vergleichsperiode um 79,1 Prozent auf 45,3 Millionen Euro und das Ergebnis je Aktie entsprechend von 0,21 auf 0,37 Euro. Das bereinigte Konzernergebnis erhöhte sich um 48,2 Prozent auf 37,5 Millionen Euro, das entsprechende bereinigte Ergebnis je Aktie auf 0,31 Euro.

Segment DEUTZ Compact Engines
Neuzuordnung der Motorbaureihe 2011 zum DCS-Segment beeinflusst Geschäftsentwicklung. Umsatz trotz Baureihenverlagerung in etwa auf Vorjahresniveau, insbesondere aufgrund einer positiven Mix-Verschiebung zugunsten höherwertiger Motoren. Anstieg des operativen Segmentergebnisses gegenüber niedriger Vergleichsbasis, die durch negative Ergebnisbeiträge des veräußerten Joint Ventures DEUTZ Dalian Engine Co. Ltd. beeinflusst war. Verbesserung der EBIT-Rendite u.a. aufgrund gestiegenem Anteil höherwertiger Motoren und Baureihenverlagerung.

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