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The engine company. DEUTZ®

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Rettung oder Neustart: Diese Frage habe ich mir bei meinem Amtsantritt als CEO von DEUTZ vor gut zwei Jahren gestellt, als ich mir ein Bild von unserem Chinageschäft machte. Nach tief greifender Analyse war mir klar: Wir müssen unser Geschäft im für uns größten Markt der Welt auf eine neue Grundlage stellen. Gesagt, getan. Heute fußt unser Chinageschäft auf Kooperationen und Partnerschaften mit drei lokal ansässigen, aber global agierenden Branchengrößen: SANY, Chinas führendem Baumaschinenhersteller, dem Motorenhersteller BEINEI sowie FAR EAST HORIZON, dem größten chinesischen Vermieter von Baumaschinen. Mit allen drei Partnern haben wir ehrgeizige Ziele definiert, die unser Geschäft in China in neue Dimensionen hieven können.

Mit großen Ambitionen gehen wir auch einen ganz neuen Geschäftszweig an: das Fährgeschäft auf Flüssen und Seen. Hintergrund: Metropolen von Amsterdam über Paris und Venedig bis Toronto müssen die Verschmutzung von Luft und Gewässern eindämmen – und sind dabei, ihre Binnenschifffahrt auf Elektroantriebe umzustellen. Ein Geschäft, das wir dank unserer Tochter Torqeedo, spezialisiert auf den Elektroantrieb für Boote, bestens kennen.

Trotz der großen Chancen, die die Elektromobilität auch auf dem Wasser bietet, ist uns bewusst: Auf E-Motoren allein können wir nicht bauen, weder zu Wasser noch im Off-Highway-Bereich, weder um das Weltklima zu retten oder uns als DEUTZ zukunftssicher aufzustellen. Deshalb setzen wir auf Technologieoffenheit – also den Wettbewerb um die bestmögliche Antriebslösung. Eine Einstellung, für die wir gerade wieder geehrt wurden: mit dem TOP 100 für Deutschlands innovativste Unternehmen. Diese Auszeichnung macht mich sehr stolz, denn sie zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg! 

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen
Dr. Frank Hiller