Die DEUTZ AG zeigt sich erneut führend in der Optimierung der Motorenmontage. Mit Investitionen von 2,5 Millionen Euro richtet der Kölner Motorenhersteller am Standort Köln-Porz sein neues Sequenzcenter zukunftsorientiert ein.
Mit der 12.000 m² großen Halle begegnet DEUTZ der im Zuge der neuen Emissionsgesetzgebungen steigenden Produktvielfalt mit einer Optimierung der Montageprozesse und der Material-bereitstellung. Dazu werden in dem neuen Sequenzcenter die variantenreichen Einzelkomponenten in der richtigen Reihenfolge just-in-time kommissioniert, in vielen Fällen bereits vormontiert und dann an den Montagebändern bereitgestellt. Die Komponenten werden tagesgenau von den Zulieferern in das Sequenzcenter geliefert, wodurch eine nachhaltige Reduzierung der Material-bestände vor Ort erreicht wird. An mehr als 30 Stationen stehen die variablen Komponenten zur Materialverwaltung innerhalb des Sequenzcenters in Form von Sequenzboxen bereit.
Die sukzessive Umstellung auf die Anlieferung über das Sequenzcenter konnte unter der Projektleitung von Alexander Colombo Mitte des Jahres 2009 gestartet werden. Zur Realisierung der neuen Logistikabläufe wurden die Produktionssteuerung-systeme bereits auf eine durchgehende Sequenzierung umgestellt, bei der die verschiedenen Aufträge wie an einer Perlenkette aufgereiht in die Montage eingebracht werden. Mit den notwendigen Auftragsvorläufen sorgt diese dafür, dass Sequenz-center und Lieferanten die richtigen Mengen zum richtigen Zeitpunkt liefern können. Einhergehend mit der Einführung der JiT (Just in Time) / JiS (Just in Sequence) – Logistik nutzt das Unternehmen die dadurch neugewonnenen Möglichkeiten und optimiert die Arbeitsabläufe innerhalb der Motorenproduktion. Zukünftig werden an den Arbeitsplätzen der Fließmontagen nur die für jede Motorvariante gebrauchten Grundkomponenten bereitgestellt, während Laufwege durch die Sequenzbereitstellung vermieden werden.
In dem neuen Sequenzcenter werden rund 50 Mitarbeiter im Zweischichtbetrieb tätig sein, die bisher in der Montage beschäftigt waren. In ihrer neuen Funktion versorgen sie bis zu 50 Einzel-stationen der Motorenmontagen in Sequenz.
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